<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Edelmetalle</title>
	<atom:link href="http://www.edelmetall-news.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.edelmetall-news.de</link>
	<description>Edelmetall News</description>
	<lastBuildDate>Fri, 17 Jun 2011 11:33:01 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>Ankauf von Gold und Edelmetallen</title>
		<link>http://www.edelmetall-news.de/allgemein/ankauf-von-gold-und-edelmetallen/</link>
		<comments>http://www.edelmetall-news.de/allgemein/ankauf-von-gold-und-edelmetallen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 Jun 2011 11:33:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Goldankauf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.edelmetall-news.de/?p=238</guid>
		<description><![CDATA[Die Au Trésor aus Basel hat einen Ankaufsrechner für Gold und Silber gestartet. Hier kann man zu sehr guten Konditionen aus seinem Alt- und Zahngold Bargeld realisieren. Da es sich um professionelle Edelmetallhändler handelt, ist der Ankauf risikolos. Sie können sich ein unverbindliches Angebot online mit dem Ankaufsrechner kalkulieren lassen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edelmetall-news.de/wp-content/uploads/2011/06/Bildschirmfoto-2011-06-17-um-13.29.39.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-239" title="Ankaufsrechner" src="http://www.edelmetall-news.de/wp-content/uploads/2011/06/Bildschirmfoto-2011-06-17-um-13.29.39-300x211.png" alt="" width="300" height="211" /></a>Die Au Trésor aus Basel hat einen <a href="https://www.taurusedelmetallshop.ch/goldankauf/" target="_blank">Ankaufsrechner für Gold und Silber</a> gestartet. Hier kann man zu sehr guten Konditionen aus seinem Alt- und Zahngold Bargeld realisieren.</p>
<p>Da es sich um professionelle Edelmetallhändler handelt, ist der Ankauf risikolos. Sie können sich ein unverbindliches Angebot online mit dem Ankaufsrechner kalkulieren lassen.</p>
<p>Alternativ können Sie Ihr Altgold auch in dem Ladengeschäft in Basel vor Ort kalkulieren lassen und ggfl. sofort verkaufen. Das Ladengeschäft befindet sich in Basel in der Stadthausgasse 11.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.edelmetall-news.de/allgemein/ankauf-von-gold-und-edelmetallen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Edelmetall Domains</title>
		<link>http://www.edelmetall-news.de/allgemein/edelmetall-domains/</link>
		<comments>http://www.edelmetall-news.de/allgemein/edelmetall-domains/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 29 Nov 2010 13:25:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Edelmetallreport]]></category>
		<category><![CDATA[domains]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.edelmetall-news.de/?p=235</guid>
		<description><![CDATA[Wir haben folgende Edelmetall Domains im Angebot: edelmetall.ag edelmetall.ws silber.ws edelmetall-anlage.de edelmetall-news.de gold-muenzen.net gold-oz.de silber-1.de edelmetall-partnerprogramme.de Die Domains können via SEDO erworben werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben folgende Edelmetall Domains im Angebot:</p>
<p><a href="http://www.edelmetall.ag">edelmetall.ag</a><br />
<a href="http://www.edelmetall.ws">edelmetall.ws</a><br />
<a href="http://www.silber.ws">silber.ws</a><br />
<a href="http://www.edelmetall-anlage.de">edelmetall-anlage.de</a><br />
edelmetall-news.de<br />
<a href="http://www.gold-muenzen.net">gold-muenzen.net</a><br />
<a href="http://www.gold-oz.de">gold-oz.de</a><br />
<a href="http://www.silber-1.de">silber-1.de</a><br />
<a href="http://www.edelmetall-partnerprogramme.de">edelmetall-partnerprogramme.de</a></p>
<p>Die Domains können via <a href="http://www.sedo.de">SEDO</a> erworben werden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.edelmetall-news.de/allgemein/edelmetall-domains/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Deutschland als Edelmetall-Europameister aller Klassen</title>
		<link>http://www.edelmetall-news.de/edelmetallreport/deutschland-als-edelmetall-europameister-aller-klassen/</link>
		<comments>http://www.edelmetall-news.de/edelmetallreport/deutschland-als-edelmetall-europameister-aller-klassen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 14:38:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Weber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Edelmetallreport]]></category>
		<category><![CDATA[goldpreis]]></category>
		<category><![CDATA[silberkurs]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.edelmetall-news.de/?p=232</guid>
		<description><![CDATA[Gold ist weltweit gefragt, das steht außer Zweifel. Der Markt zeigt enorme innere Stärke, und ist weder eine Bubble noch droht eine hysterische Übertreibung. Aber einer robusten und stetig wachsenden Nachfrage steht nur eine begrenzte, verfügbare Menge gegenüber. Die härteste Devise der Welt ist gerade in Asien und im mittleren Osten das ultimative Zweitwährungssystem. Deutlich sinkende Kurse dürften wir im Goldmarkt in nächster Zeit und auch mittel- bis langfristig nicht mehr erleben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gold ist weltweit gefragt, das steht außer Zweifel. Der Markt zeigt enorme innere Stärke, und ist weder eine Bubble noch droht eine hysterische Übertreibung. Aber einer robusten und stetig wachsenden Nachfrage steht nur eine begrenzte, verfügbare Menge gegenüber. Die härteste Devise der Welt ist gerade in Asien und im mittleren Osten das ultimative Zweitwährungssystem. Deutlich sinkende Kurse dürften wir im Goldmarkt in nächster Zeit und auch mittel- bis langfristig nicht mehr erleben.</p>
<p>Technisch und kurzfristig wird es allerdings spannend, denn dem Goldkurs ist es noch nicht gelungen nachhaltig den tonnenschweren Widerstand bei 1.250 US Dollar die Unze zu knacken.  Erst ein bestätigter Kurs von 1.275 US Dollar die Unze dürfte dann schnell zu neuen Hochs im Bereich 1.300 und höher führen. Kurse von 1.230 US Dollar die Unze sind noch unproblematisch für den kurzfristigen Aufwärtstrend aber darunter dürften die Haltestellen bei 1.210, 1.190 und 1.150 liegen.<br />
Das wären aber sicher Schnäppchenkurse, die auch von großen institutionellen Käufern genutzt werden dürften. </p>
<p>Die Marktversorgung von kleineren Goldbarren, also eine Unze bis 250 Gramm sowie auch der ein Kilo Barren ist derzeit unproblematisch gegeben. Ebenso sind alle gängigen Anlage-Münzen von Krügerrand bis Maple Leaf lieferbar. Insgesamt kann man sich gerade in Deutschland nicht beklagen, keine Kaufmöglichkeit für Edelmetalle zu finden. Aktuell findet sich in Europa kein Land, welches so viele Möglichkeiten zum Edelmetallerwerb zu guten Preisen und noch relativ überschaubaren gesetzlichen Regularien bietet. Nicht umsonst sind die Hauptabnehmer von physischem Gold und Silber zu Anlagezwecken in der EU die Deutschen, gefolgt von den Nicht-EU Eidgenossen. </p>
<p>Rund einhundert Internetshops liefern sich Preisschlachten bei den gängigen Sorten, wenngleich auch die Qualität der Anbieter stark unterschiedlich ist. Von echten Marktschwergewichten (davon gibt es vielleicht zehn) bis zum Ein-Mann-Laden im Wohnzimmer ist wieder einmal alles vertreten. Auch zahlreiche Internet-Shops die schlichtweg vor sich hin „verfaulen“ und seit Monaten nicht gepflegt sind tummeln sich im Markt.  Auf diesen finden sich dann Preise, die gute zwanzig Prozent unter dem Mitbewerb liegen und selbstverständlich schon längst dieses Geschäft nicht mehr betreiben oder von Hause aus als Betrugsmodell gedacht waren. Es ist heutzutage als Konsument unerlässlich, bei Internet-Käufen den Lieferanten vorab zu überprüfen. Ein Großteil der im Impressum angegeben Firmen und deren Adressen sind digitale Makulatur. Neunzig Prozent der Internetshops unterhalten kein eigenes Warenlager, da die erforderlichen 250 bis 500.000 Euro an Liquidität einfach nicht vorhanden sind.  Ernst zu nehmen sind Internetshops, deren Betreiber auch über ein physisches Filialsystem oder eben über eigene Warenlager und Logistikmöglichkeiten verfügen. Das sind im Wesentlichen in Deutschland nur zwei bis drei Anbieter außerhalb der Banken.  Trotzdem gibt es natürlich auch durchaus „kleine“ seriöse, kompetente Internetshop-Betreiber die wirklich einen hervorragenden Preis für die Produkte bieten können, da die Kosten des Geschäftes extrem schlank gehalten werden.</p>
<p>Silber strotzt derzeit nur so von bullischem Sentiment und auch hier ist die „Schicksalsmarke“, der technische Widerstand bei 20 US Dollar, das einzige Hindernis, welches den Kurs durch die Decke gehen lässt. Auch bei Silber können sich die Investoren entspannt zurück lehnen, denn großartige Preiseinbrüche dürften bei dem „Gold des kleinen Mannes“ aktuell nicht anstehen. Gut unterstützt ist der Kurs im Bereich 17.25 bis 18.00 US Dollar. Obwohl der Zwitter zwischen Edel- und Industriemetall immer für Spannung gut ist, und Kursexzesse in beide Richtungen kennt. Sollte Silber deutlich und nachhaltig unter 17.00 US Dollar die Unze fallen, sollte man den Erdrutsch nicht aussitzen sondern das dann generierte Verkaufssignal beachten. Gestaffelte Kauflimits zwischen 15 und 16.50 US Dollar könnten dann eine vernünftige Einstiegsstrategie sein.</p>
<p>Aber übergeordnet, auf die kommende Dekade betrachtet, sollte man sich bei Silber auf 35 bis 50 US Dollar die Unze einrichten wenn nichts „dazwischen kommt“ was diesen kleinen Markt zu einer Preisexplosion treibt. Auch hier ist die Marktdurchdringung in Deutschland europaweit einzigartig, und die führenden Handelshäuser tun ihr möglichstes, preiswertes Anlagesilber nur mit 7% Mwst. auf Lager zu haben. Die Beschaffung von Silber in diesen Sorten ist manchmal schwieriger als bei Gold, da nur dann die günstigen 7% Mwst. greifen, wenn es sich um international  anerkannte Zahlungsmittel (bullion coins) bei der jeweiligen Münze handelt, denn sonst stuft der Staat (genauer das Finanzamt) das Silber als Medaille oder Industrie-Silber ein und belastet dieses mit 19% Mwst.  Hier sind die Händler und ihre Kunden also in völliger Abhängigkeit der produzierenden (staatlichen) Münzprägestätten wie Canada Mint, Australiens Perth Mint oder US Mint. Wenn von diesen Herstellern die Silber-Unzen nicht kommen, dann gibt es eben keine und Ersatz gibt es praktisch zu akzeptablen Kursen auch nicht. Gedenkmünzen, welche zwar auch Zahlungsmittel sein können und 7% Mwst. bieten, sind uninteressant als Silberinvestment, da die Aufschläge zum Silber als Rohstoff schon mal einhundert Prozent und mehr sein können. Gerade im Silberkauf sollten sich unerfahrene Kunden persönlich an kompetente Edelmetallhändler in deren Filialen wenden, die in aller Regel umfangreich und seriös beraten.</p>
<p>Edelmetallreport<br />
10.09.2010<br />
Wolfgang Weber<br />
Taurus Edelmetall Gruppe</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.edelmetall-news.de/edelmetallreport/deutschland-als-edelmetall-europameister-aller-klassen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die USA bereiten Regulierung des Edelmetallkaufes vor</title>
		<link>http://www.edelmetall-news.de/edelmetallreport/regulierung-des-edelmetallkaufes/</link>
		<comments>http://www.edelmetall-news.de/edelmetallreport/regulierung-des-edelmetallkaufes/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 15:53:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Weber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Edelmetallreport]]></category>
		<category><![CDATA[dollar]]></category>
		<category><![CDATA[goldpreis]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.edelmetall-news.de/?p=230</guid>
		<description><![CDATA[Die Goldnotierungen kletterten innerhalb einer Woche, langsam aber sicher, in Richtung Höchstkurse aus Mitte Juni 2010. Ein Durchbruch des Kursniveaus von 1.257 US Dollar die Unze könnte die Preise schnell auf 1.275 und höher treiben sofern die Anschlusskäufe dann auch erfolgen. Der von einigen Händlern erhoffte deutliche Rücksetzer in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Goldnotierungen kletterten innerhalb einer Woche, langsam aber sicher, in Richtung Höchstkurse aus Mitte Juni 2010. Ein Durchbruch des Kursniveaus von 1.257 US Dollar die Unze könnte die Preise schnell auf 1.275 und höher treiben sofern die Anschlusskäufe dann auch  erfolgen. Der von einigen Händlern erhoffte deutliche Rücksetzer in den Edelmetallen blieb jedenfalls aus, und die Kurse setzen sich bereits Ende August in Marsch, statt der saisonalen Erwartung für höhere Preise ab Oktober.</p>
<p>Nach wie vor ist gerade Gold, sowohl fundamental als auch technisch, äußerst stabil.   Nichts deutet im Moment auf markante Preisrückgänge hin, im Gegenteil. Verstärkend für die robuste Verfassung und der Wahrscheinlichkeit weiter steigender Preise ist auch, dass eben die Gold-Euphorie zwar nicht verflogen, aber doch deutlich abgekühlt ist. Der Markt ist also nicht überhitzt, sondern einfach in sich stark. Das ist beruhigend und rechtfertigt Kursprognosen zwischen 1.300 und 1.500 für die kommenden sechs bis zwölf Monate.</p>
<p>Der technische Unterstützungsbereich liegt derzeit bei 1.200 und vor allem 1.150 US Dollar die Unze. Darunter dürften dann die zügig 1.125, 1.100 und 1.075 US Dollar abgearbeitet werden. Kurse unter 1.200 US Dollar sind für die Industrie und die asiatischen großen Goldkonsumenten (Indien, China, Süd-Ost-Asien aber auch die Golf-Staaten) attraktive Kaufkurse. Aktuell ist man gut beraten, wenn man die Aktienmärkte gut beobachtet, da dort der Kampf um die wichtigen, runden Unterstützungsmarken in vollem Gange ist (DAX unter 6.000, Dow Jones kurz vor Bruch der 10.000, S&amp;P 500 kurz vor Bruch der 1.000). Ein Oktober-Crash an den Aktienbörsen dürfte bei einem Totalausverkauf aller Asset-Klassen (Portfolioumschichtungen) auch erst einmal (!) Gold und vor allem die Weiß-Metalle Silber, Platin und Palladium deutlich unter Druck bringen bevor sich Gold als Krisengewinnler wieder durchsetzen dürfte und anschließend ganz massiv nach oben durchstarten dürfte. Daher ist es nicht ausgeschlossen, dass man mit Kauflimits zwischen 1.000 bis 1.150 US Dollar die Unze Gold nochmals richtig preiswert vor dem nächsten großen Preisschub einsammeln könnte.</p>
<p>Die Marktversorgung mit den typischen kleinen Sorten Gold 1 Unze, 100 Gramm, 250 Gramm in Barren ist derzeit ungehindert gegeben. Ebenso funktioniert die Belieferung der Händler seitens der Prägeanstalten mit den bekanntesten Anlagemünzen. Aber wie labil diese Versorgungslage ist, hat man die letzten Jahre immer wieder beobachten können. Schon die kleinsten, erhöhten Nachfragen breiter Käuferschichten brachten  die Hersteller und Händler in größte Lieferschwierigkeiten. Auch die Banken selbst sind mittlerweile große Käufer. So kauften zwei deutsche Großbanken vor kurzem fast 40.000 Unzen 1 Unze Gold-Münzen (Maple Leaf) von der Royal Canadian Mint und diese damit quasi an einem Tag leer. Die größten „Bunker-Bauer“ der Schweiz sind die dort heimischen Banken, welche immer neue Lagerstätten für Edelmetalle schaffen. Schwer zu glauben, dass die Finanzkolosse dies für ihre Kunden tun. Denen werden lieber weiterhin Papierprodukte auf Edelmetalle verkauft, während das physische Material bei der Bank unter dem beruhigenden Begriff „Nostru“ (unser) lagert.</p>
<p>Still und leise bereiten die USA im Prinzip eine Total-Regulierung auch für den Edelmetallmarkt (vornehmlich Gold) vor. Bereits ab Januar 2012 sollen alle An- und Verkäufe auch von kleinen Unternehmen, Selbständigen und vor allem Privaten welche 600 US Dollar Volumen übersteigen, mit einem Sonderformular erfasst werden. Dagegen würden wir uns mit Mehrwertsteuer freiem Investment-Gold und bis zu 14.999 Euro ohne Identifizierungspflicht in Deutschland ja schon fast in „anonymisiertem Gelände“ bewegen. Da das schwer vorstellbar ist, muss man davon ausgehen, dass schon sehr zeitnah EU-Gesetze erlassen werden, welche die Identifizierungspflicht nach GWG (Geldwäschegesetz) von 15.000 Euro Kaufsumme auf z.B 500 Euro oder 1 Euro herabsetzen und somit die letzte Bastion eines anonymen Tafel-Geschäftes fallen lassen dürfte. Dies alles, wie gewohnt, zum Schutz der Bevölkerung vor Terroranschlägen respektive deren Finanzierungen.</p>
<p>Edelmetallreport<br />
26.08.2010<br />
Wolfgang Weber<br />
Taurus Investors</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.edelmetall-news.de/edelmetallreport/regulierung-des-edelmetallkaufes/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gier frisst Hirn, oder warum Gold auch 40 Prozent billiger zu haben ist</title>
		<link>http://www.edelmetall-news.de/edelmetallreport/gold-40-prozent-billiger/</link>
		<comments>http://www.edelmetall-news.de/edelmetallreport/gold-40-prozent-billiger/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 06:58:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Weber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Edelmetallreport]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.edelmetall-news.de/?p=228</guid>
		<description><![CDATA[Technisch gesehen liefern die vier Edelmetalle seit Wochen eine Hängepartie ab, die sich bei Gold zwischen 1.160 und 1.230 US Dollar die Unze bewegt. Mit einer aktuellen Preissteigerung von plus 9 Prozent hat das gelbe Metall seine Pflicht bereits getan, aber die Investoren warten noch auf die Kür. Diese könnte im vierten Quartal 2010 den Goldpreis noch über den technischen Widerstand von 1.250 US Dollar bringen und auch das Kursniveau von 1.300 US Dollar die Unze ausloten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Technisch gesehen liefern die vier Edelmetalle seit Wochen eine Hängepartie ab, die sich bei Gold zwischen 1.160 und 1.230 US Dollar die Unze bewegt. Mit einer aktuellen Preissteigerung von plus 9 Prozent hat das gelbe Metall seine Pflicht bereits getan, aber die Investoren warten noch auf die Kür. Diese könnte im vierten Quartal 2010 den Goldpreis noch über den technischen Widerstand von 1.250 US Dollar bringen und auch das Kursniveau von 1.300 US Dollar die Unze ausloten.</p>
<p>In der Gegenrichtung nach Süden warten die Unterstützungen 1.160, 1.130 sowie 1.090 und selbstverständlich die 1.000er – US Dollar-Marke. Deutliche und nachhaltige Kurseinbrüche sind bei Gold derzeit nicht zu erwarten und würden sich nur dann einstellen, wenn die großen Investoren massiv Goldpositionen zugunsten Aktien oder Anleihen auflösen sollten. In diesem Falle und bei einem Drehen der Stimmung pro Gold zu pro Börse oder insbesondere US Dollar, sind auch Kurse bis 940 und bei Bruch dieser Marke offenes Terrain bis 780 US Dollar die Unze möglich. Die Wahrscheinlichkeit dieses Szenarios liegt derzeit bei unter 10 Prozent, da die Goldeindeckungen der großen Kapitalsammelstellen erst seit wenigen Jahren angelaufen sind und bei weitem noch nicht beendet sein dürften, denn die Absicherungsquote eines diversifizierten Portfolios von bis zu 15 Prozent in physische (!) Edelmetalle ist bei weitem noch nicht erreicht. Darüber hinaus entdeckt die spekulative Finanzindustrie die Rohstoffmärkte gerade wieder neu, insbesondere in der Variante diese Stoffe physisch zu kaufen und zu lagern, um Marktverengungen zu verursachen mit der Folge unweigerlicher temporärer Preissteigerungen. Das ist zwar nicht neu (Goldman Sachs war 2005 zeitweise der größte physische Aluminium-Besitzer der Welt) aber in der Form wie es derzeit abläuft, doch spannend wie man bei Weizen und Kakao gerade aktuell mit verfolgen kann.</p>
<p>Auch wenn das weltweite Misstrauen der Bevölkerungen in die Wirtschafts- und Finanzpolitik  der jeweiligen Regierungen scheinbar vorübergehend, erfolgreich eingeschläfert worden ist, so ist es zu Recht latent bei den Menschen vorhanden und viele trauen dem „Aufschwung“ nicht über den Weg, denn das fundamentale Problem der Finanzkrise und insbesondere ihre Ursachen sind ja nicht behoben, sondern nur deutlich sichtbar geworden. Gold sollte also auch seine Absicherungsfunktion (Vermögen, Vorsorge, Zahlungsfähigkeit) für die laufende Dekade vollends erhalten oder ausbauen können.</p>
<p>Somit dürfte der Goldkurs sehr gut zwischen 1.090 und 1.160 unterstützt sein, und eher weiter steigen als fallen. Das Tagesgeschäft an den Edelmetallschaltern läuft in ruhigen Bahnen und einigen Händlern auch etwas zu ruhig nach den Turbulenzen im Mai diesen Jahres, als Land unter war bei der Materialbeschaffung. Den Profis ist aber der ruhigere, dafür stabilere, Handelsverlauf wesentlich lieber als Anstürme und Ausverkäufe die sowohl den Kunden als auch den Händler stressen und das Material regelmäßig verteuern. Mit einer Belebung des Handels ist spätestens zum Weihnachtsgeschäft zu rechnen.</p>
<p>„Gier frisst Hirn“ ist ein geflügeltes Wort in der Finanzbranche und umschreibt den nach Rendite dürstenden Anleger, der unter Auslassung sämtlicher Vorsichtsmaßnahmen und gesundem Menschenverstand ein Finanzvehikel kauft, dass schon fast platzen muss, so wunderbar stellt es sich dar. Praktisch kein Risiko und 100 Prozent Rendite pro Jahr das wär es dann schon. So natürlich auch im Goldgeschäft (an dieser Stelle mehrfach erwähnt), wo Gold von geheimnisvollen, meist afrikanischen Quellen, an gutgläubige Gierhälse in aller Welt verschachert wird. Natürlich handelt es sich entweder um gar kein Gold, oder um gepantschtes Material ausgestattet mit „Zertifikaten“ des afrikanischen Präsidenten aus dem Sowieso-Staat. Dazwischen sitzen dann meist Vermittler die gestern noch Vertreter für Schnürsenkel waren und nun Rohstoffspezialisten, insbesondere für Edelmetalle, geworden sind.</p>
<p>Wann immer Gold unter dem Weltmarktpreis angeboten wird, sollte man einfach seines Weges ziehen und diese Angebote höchstens seinem ärgsten Feind unterbreiten lassen. TV, Internet und Print-Medien verbreiten sekündlich, stündlich und täglich alle Rohstoffkurse und gerade den Goldkurs gegen US Dollar, Euro, Schweizer Franken, Britisches Pfund und Yen. Wie man hier bei der Beschaffung von Gold nicht über die aktuellen Marktpreise informiert sein kann, grenzt schon an ein Wunder. Im Gegenteil: der Betrug funktioniert bei Falschgold genau deswegen, weil der aktuelle Preis bis zu 40 Prozent „unterboten“ werden kann wie das aktuelle Beispiel aus den Arabischen Emiraten zeigt, wo scheinbar saudische Investoren das Geschäft ihres Lebens mit bis zu fünf Tonnen Gold machen wollten. Aber das „Geschäftsmodell“ funktioniert auf der ganzen Welt so und selbst Zentralbanken haben schon Falschgold angeboten bekommen.</p>
<p>Natürlich läuft das auch so beim Kleinanleger, dem Betrüger Gold weiter unter dem Preis verkaufen können, da dieses zum Beispiel in Form von alten Goldmünzen im Keller von Omas Nachlass gefunden worden ist und die Erben ganz schnell Geld brauchen… Der phantasievollen Geschichten gibt es zu Genüge und Gold, Silber, Palladium und Platin kauft man bei entsprechend bekannten, gut aufgestellten Edelmetallhändlern. Bei Goldkäufen aus dem Sekundär-Markt („gebrauchte Krügerränder“) haften diese Händler dann für die Ware und verhüten so weitestgehend dass Fälschungen in Umlauf gebracht werden. Unbekannte Händler, Internetshops ohne entsprechende Reputation, Internet-Versteigerungen, dunkle Bahnhofsgassen und Sonderangebote aus türkischen Goldminen sollte man für geplante Goldinvestments dann vielleicht doch besser vermeiden.</p>
<p>Die seriösen, aktuellen Aufschläge auf den Marktpreis liegen bei Gold zwischen 5-8 Prozent bei einer Unze Gold-Münze (Krügerrand, US Eagle etc.) und 4-6 Prozent bei eine Unze Gold-Barren (Heraues, Umicore, Emirates Gold). Der Kilo-Barren ist im Moment für 1,75 bis 2,5 Prozent bei den Händlern zu haben. Die Abschläge (Ankauf der Händler) liegen bei 999er Gold und einem 1 Kilo-Barren so um die 2-4 Prozent. Beim Verkauf von Goldschmuck sollte man sich mindestens zwei bis drei Angebote von verschiedenen Ankäufern machen lassen, denn da sind Preisunterschiede von 20 bis 50 Prozent (!) keine Seltenheit.</p>
<p>Edelmetallreport<br />
20.08.2010<br />
Wolfgang Weber<br />
Taurus Investors</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.edelmetall-news.de/edelmetallreport/gold-40-prozent-billiger/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Edelmetalle vor weiteren Preisanstiegen</title>
		<link>http://www.edelmetall-news.de/edelmetallreport/edelmetalle-preisanstieg/</link>
		<comments>http://www.edelmetall-news.de/edelmetallreport/edelmetalle-preisanstieg/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 12:50:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Weber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Edelmetallreport]]></category>
		<category><![CDATA[goldpreis]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.edelmetall-news.de/?p=225</guid>
		<description><![CDATA[Der Goldkurs pendelt um die 1.200 US Dollar pro Unze und fiel trotz Sommerpause und Lethargie bei den Edelmetallinvestoren nicht unter seine erste wesentliche Unterstützung von 1.150 US Dollar. Zwischen 1.080 und 1.200 US Dollar kann der Kurs sich noch die nächsten Wochen bewegen mit der Wahrscheinlichkeit, dass ab dem vierten Quartal 2010 bis zum zweiten Quartal 2011 die Gold-Unze nochmals gute 10 bis 20 %  in US Dollar zulegen kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Goldkurs pendelt um die 1.200 US Dollar pro Unze und fiel trotz Sommerpause und Lethargie bei den Edelmetallinvestoren nicht unter seine erste wesentliche Unterstützung von 1.150 US Dollar. Zwischen 1.080 und 1.200 US Dollar kann der Kurs sich noch die nächsten Wochen bewegen mit der Wahrscheinlichkeit, dass ab dem vierten Quartal 2010 bis zum zweiten Quartal 2011 die Gold-Unze nochmals gute 10 bis 20 %  in US Dollar zulegen kann. Das ist der Gold-Zyklus, in welchem das gelbe Metall erfahrungsgemäß teurer wird. Kurse unter 1.000 US Dollar sind im Moment eher nicht zu sehen aber natürlich nicht ausgeschlossen und mit Sicherheit Einstiegskurse bei welchen die großen Händler weltweit massiv zugreifen dürften.</p>
<p>Die Einschätzung der professionellen Edelmetallhändler bleibt nach wie vor optimistisch für weiter steigende Edelmetallkurse in den kommenden Jahren. Es ist müßig, kurzfristige Spekulationen anzustrengen ob nun die 1.300, 1.500 oder 5.000 bis 10.000 (!) US Dollar die Unze mittelfristig genommen werden oder nicht. Gold avancierte in der Anlegergunst zu „Everybody`s Darling“ und auch renommierte Wirtschaftsmagazine wiesen nach, dass Gold in den letzten dreißig Jahren nach Aktien mit einer Nettorendite (inflationsbereinigt) die lukrativste Anlage war mit 4-5 % Nettorendite p.a.</p>
<p>Gold ist eine Währung und drückt mit seiner Stabilität und der Tatsache, dass sein innerer Wert nicht auf Null fallen kann  (im Gegensatz zu US Dollar, Euro, Yen &amp; Co.), alle Papierwährungen derzeit an die Wand. Die weltweite Nachfrage, insbesondere aus Asien, sichern den Rohstoff preislich sehr gut ab.</p>
<p>Symptomatisch für die Nachfrage nach Anlagemünzen stellt sich die Situation für den Krügerrand aus Südafrika dar. Alleine für August und September liegen der Prägestätte Aufträge aus aller Welt für 250.000 Stück eine Unze Krügerrand vor, einem Volumen von 250 Millionen Euro. Besonders groß sei die Nachfrage aus Deutschland bestätigt die Schatzmeisterin der Rand Refinery Debra Thomson. Seit der Erstausgabe des Krügerrand sind fast 50 Mio. Unzen geprägt worden und die größte Nachfrage setzte zwischen 1974 und 1984 (Ölkrise, Inflation) ein als der Krügerrand zwischen 2 bis 6 Mio. mal pro Jahr geprägt wurde. Aktuell erwartet man, dass 1 Mio. neu gestanzte Gold-Unzen pro Jahr das Werk verlassen und an die Investoren weltweit „zugeteilt“ werden können. Die Lieferzeiten sind eher stockend und würden eine heftige hohe Nachfrage definitiv nicht verkraften.</p>
<p>Die hohe Nachfrage nach Gold-Unzen im Münz-Segment trieben die Aufschläge auf den Goldkurs für die einzelnen Stücke erheblich an. Konnte man bis vor wenigen Jahren noch klassische Anlage-Münzen (Krügerrand, Maple Leaf, US Eagle, Wiener Philharmoniker, Australien Nugget) mit 3-4 % Aufschlag auf den Goldkurs erwerben, so werden heute teilweise bis zu 8 % und mehr verlangt und bezahlt. Hier sollte der Edelmetallkäufer ruhig Blut bewahren und die Anlage-Münze mit dem Anlage-Barren 1 Unze preislich vergleichen. Beide sind letztendlich 999 Feinheit und 31,10348 Gramm schwer. Der Anlage-Barren ist aber bei seriösen und gut sortierten Händlern mit Aufschlägen von 4-6 % erhältlich. 4 % Preisunterschied bedeuten im Moment gute 40 Euro pro Unze was sich gerade bei größeren Investments schon deutlich bemerkbar macht.</p>
<p>Deutlich mehr nachgefragt werden derzeit auch 500 Gramm Barren Gold, aber bezeichnenderweise nur dann, wenn der Preis unter 15.000 Euro liegt und somit die Identifizierungspflicht des Käufers durch den Verkäufer (Edelmetallhändler) nach Geldwäschegesetz nicht erfolgen muss.</p>
<p>Edelmetallreport<br />
12.08.2010<br />
Wolfgang Weber<br />
Taurus Investors</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.edelmetall-news.de/edelmetallreport/edelmetalle-preisanstieg/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Edelmetalle &#8211; Gewaltiger Nachholbedarf !</title>
		<link>http://www.edelmetall-news.de/edelmetallreport/edelmetalle-nachholbedarf/</link>
		<comments>http://www.edelmetall-news.de/edelmetallreport/edelmetalle-nachholbedarf/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 31 Jul 2010 13:02:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Weber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Edelmetallreport]]></category>
		<category><![CDATA[edelmetall]]></category>
		<category><![CDATA[silberkurs]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.edelmetall-news.de/?p=222</guid>
		<description><![CDATA[Aktuell verläuft der Goldmarkt wieder in geordneten Bahnen und weitere Kursexzesse scheinen in der Sommerhitze nicht mehr machbar. Zum Glück könnte man meinen, denn nun dürfte wieder professionelles und fundamentales Handeln an den Gold-Märkten überwiegen und keine von Euro-Zusammenbrüchen und Staatspleiten angefachte Hysterie die Anleger in Gold treiben und die Terminmärkte zum rotieren bringen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edelmetall-news.de/wp-content/uploads/2010/05/iStock_000003604177Medium.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-193" title="Goldpreis" src="http://www.edelmetall-news.de/wp-content/uploads/2010/05/iStock_000003604177Medium-300x258.jpg" alt="" width="240" height="206" /></a>Aktuell verläuft der Goldmarkt wieder in geordneten Bahnen und weitere Kursexzesse scheinen in der Sommerhitze nicht mehr machbar. Zum Glück könnte man meinen, denn nun dürfte wieder professionelles und fundamentales Handeln an den Gold-Märkten überwiegen und keine von Euro-Zusammenbrüchen und Staatspleiten angefachte Hysterie die Anleger in Gold treiben und die Terminmärkte zum rotieren bringen.</p>
<p>Im Goldgeschäft spielen weltweit übergeordnet folgende Kriterien die entscheidende Rolle: Die Verfassung der  Schmuckindustrie (vom Konsum und der Weltwirtschaft beeinträchtigt), die Aufnahmebereitschaft der asiatischen und arabischen Staaten, das Fördervolumen und eingeschränkt auch das Verhalten der Notenbanken. Bei den genannten fundamentalen Faktoren spricht mittel- bis langfristig alles für, mindestens moderat, weiter steigende Edelmetallpreise. Die Schmuckindustrie legte im ersten Quartal 2010 in Indien eine Nachfragesteigerung von fast 300 Prozent hin (World Gold Council). Die Golf-Staaten V.A.E und Saudi Arabien legten um runde 27 Prozent zu. Weltweit fragte die Schmuckindustrie fast 471 Tonnen im ersten Quartal 2010 nach, was ein bisher noch nicht dagewesenes Wachstum von 43 Prozent in der Branche bedeutet. Allerdings darbte die Schmuckindustrie auch heftig unter der Weltwirtschaftskrise. Aber trotzdem  sichert die Nachfrage aus Asien nach Gold dessen Kurs, und die Empfehlung an die Notenbanken gute 10 bis 15 Prozent der Devisenreserven in Gold zu halten untermauert die stabile Goldnachfrage. China hat gerade mal 2 Prozent seiner Devisenreserven in Gold angelegt aber niemand kennt die realen Zahlen und die wirklichen Importe des „gelben Drachens“. Klar ist nur, dass China unangefochten Goldgroßmacht geworden ist.</p>
<p>Die Investoren-Nachfrage bescherte den Gold-ETF`s (physische gedeckte Anteilsscheine je nach AGB`s der Fonds) im zweiten Quartal 2010 den bisher zweitgrößten Quartalszufluss von fast 274 Tonnen. Insgesamt halten die ETF`s dann mehr als 2.000 Tonnen Gold oder 82 Milliarden US Dollar. Aktuell aber kämpfen die Fonds mit Abflüssen, welche gerade so ein plus minus Null in der Bestandsbilanz auf Monatsbasis bedeuten. Die kurzfristigen Investoren machen Kasse oder schichten um in die Aktienmärkte oder andere riskantere Anlageformen.</p>
<p>Diskussionen um die weltweiten Fördermengen und daraus resultierendes „gesichertes Zahlenmaterial“ sollte man getrost bei seinen Entscheidungen eines Goldinvestments nur peripher berücksichtigen. Teilweise wissen die Minenbetreiber quartalsaktuell selbst nicht genau was die netto geförderten Edelmetallquoten sind, und selbstverständlich ist die Zukunft so unklar und spannend wie immer.  Fakt ist nun mal, dass die Rohstoffe der Erde endlich sind, und auch die Goldfördermenge eher übergeordnet abnehmen dürfte und einer mindestens konstanten, oder eher steigenden Weltnachfrage gegenüber steht. Noch dramatischer als bei Gold sind die Edelmetalle Platin und Palladium (langfristig), Silber (ein Hybrid zwischen Industrie- und Edelmetall) sowie Ruthenium und Iridium immer knapper werdende Metalle und übrigens ganz zu schweigen von den sogenannten „seltenen Erden“ welche sich in aller erster Linie weltweit China gesichert hat. Ganz, ganz armes Deutschland kann man da nur sagen…</p>
<p>Für den Privatinvestor bedeutet dies, dass der Absicherungsbedarf eines Portfolios (Aktien, Immobilien, Rentenpapieren) mit Edelmetallen in der Größenordnung von 10 bis 20 Prozent seit Jahrtausenden eine konservative und vernünftige Quote darstellt. In Deutschland sind aber die Vermögen bisher mit noch nicht einmal mit 1 – 2 Prozent physischem (!) Edelmetallbesitz gesichert. Der Nachholbedarf bleibt gewaltig.</p>
<p>Technisch gesehen, lotet der Goldkurs aktuell seine Unterstützung von 1.160 US Dollar die Unze aus und kann es sich auch leisten, die 200 Tage Linie bei 1.140 anzulaufen ohne das kurzfristig Gefahr im Verzuge wäre. Bei Bruch der 1.140 US Dollar allerdings, könnten dann schnell Kurse zwischen 1.030 bis 1.090 US Dollar die Unze folgen. Deutliche Kursanstiege erfährt das gelbe Metall erst bei einem nachhaltigen Bruch der 1.210 US Dollar die Unze, wovon im August eher nicht ausgegangen werden sollte. Außer eine erneute politische Horrormeldung platzt in das Tagesgeschehen, denn dann dürfte der Investorendruck wieder deutlich zunehmen und den Goldkurs  erneut treiben, sowie die dürftigen Lager der Edelmetallhändler wieder rasant leeren.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.edelmetall-news.de/edelmetallreport/edelmetalle-nachholbedarf/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Edelmetalle konsolidieren auf hohem Niveau</title>
		<link>http://www.edelmetall-news.de/edelmetallreport/edelmetalle-hohes-niveau/</link>
		<comments>http://www.edelmetall-news.de/edelmetallreport/edelmetalle-hohes-niveau/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 11:44:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Weber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Edelmetallreport]]></category>
		<category><![CDATA[dollar]]></category>
		<category><![CDATA[gold]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.edelmetall-news.de/?p=216</guid>
		<description><![CDATA[Der Goldkurs stabilisierte sich in der vergangenen Woche bei seinem ersten Unterstützungsbereich von 1.200 US Dollar pro Unze und ein deutlicher Ausverkauf blieb vorerst aus. Die Haltemarken nach unten bleiben somit die 1.190 und vor allem 1.160 US Dollar bis hin zum technisch viel beachteten 200-Tage-Durchschnitt der aktuell um die 1.135 US Dollar liegt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edelmetall-news.de/wp-content/uploads/2010/07/iStock_000004288364XSmall.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-218" title="Edelmetall" src="http://www.edelmetall-news.de/wp-content/uploads/2010/07/iStock_000004288364XSmall-300x225.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Der Goldkurs stabilisierte sich in der vergangenen Woche bei seinem ersten Unterstützungsbereich von 1.200 US Dollar pro Unze und ein deutlicher Ausverkauf blieb vorerst aus. Die Haltemarken nach unten bleiben somit die 1.190 und vor allem 1.160 US Dollar bis hin zum technisch viel beachteten 200-Tage-Durchschnitt der aktuell um die 1.135 US Dollar liegt. Laut schweizer UBS sind alle Kurse unter 1.200 US Dollar Kaufkurse und somit sollten gestaffelte Kauflimits zwischen 1.070 und 1.160 sinnvolle Einstiegsmarken darstellen.</p>
<p>Der große Hype scheint im Moment für das gelbe Metall vorüber zu sein und die Sommerflaute tut ihr übriges. Die Gold ETF`s stagnieren auf hohem Niveau und die Nachfrage nach physischem Gold in kleinen Stückelungen 1 Unze (31.10348 Gramm) bis 250 Gramm Barren in der Feinheit 925 bis 999 hat sich ebenfalls stabilisiert. Die Edelmetallhändler gehen allerdings nur von einer Ruhe vor dem nächsten Sturm aus, und erwarten ab Herbst 2010 eine erneut einsetzende hohe Nachfrage in Gold und Silber.</p>
<p>In Euro gerechnet wurde die 1.000 Euro-Marke pro Unze wieder deutlich auf aktuell 938 Euro nach unten verlassen und somit die Überhitzung abgekühlt. Damit sind die Unterstützungsbereiche 800 bis 900 (wahrscheinlicher) Euro die Unze mögliche Umkehrpunkte innerhalb des Aufwärtstrends. Auch hier empfehlen sich gestaffelte Kauflimits unter Beobachtung des Währungspaares Euro zu US Dollar.</p>
<p>Ganz klar ist die Tendenz bei Edelmetallkäufern zu erkennen, einmal gekaufte Bestände ob physisch oder via ETF`s, kaum mehr in den Markt zurück zu geben. Die sogenannten „starken Hände“ dominieren hier eindeutig die „zittrigen Hände“ der Spekulanten. Im Terminmarkt sieht das natürlich ganz anders aus, denn hier werden auf Knopfdruck die Seiten gewechselt oder mit wenig Einschuss Short-Position aufgebaut, die physisch ungedeckt sind, aber vorerst die Kurse am Kassa-Markt (physisches Material) gedeckelt halten. Ungedeckte, leerverkaufte Edelmetallpositionen kleben den Terminhändlern bei den größten sechs US-Banken, welche 99 % der Positionen halten (allen voran JP-Morgan), wie Haftminen am Schreibtisch und das leeverkaufte Material ist, zumindest auf unserem Planeten, die nächsten tausend Jahre nicht mehr verfügbar.</p>
<p>Als äußerst robust stellt sich auch im Moment Silber dar, welches teilweise völlig a typisch dem Goldkurs nicht sklavisch eins zu eins folgte, sondern durchaus auch temporär gegenläufig zu Gold handelte. Das ist allerdings nur immer von kurzer Dauer, denn der Silberkurs kann sich von der Goldmarktentwicklung nicht wirklich lösen. Dem „Gold des kleinen Mannes“ wird aber eine großartige Zukunft bescheinigt, welche die Preisentwicklung zum Gold sogar übertrumpfen könnte. Der Fahrplan für steigende Kurse hat folgende Widerstände zu brechen: 18.75, 19.50, 21.40 und dann 25 US Dollar die Unze. Bei fallenden Silbernotierungen sind die Haltestellen 17.40 (!), 16.30 und gar 14.90 US Dollar die Unze zu beachten und mögliche Einstiegskurse. Die Silberfans führen oft das historische Gold – Silberverhältnis von 15:1 an und leiten daher einen aktuellen „fairen“ Kurs von rund 80 US statt knapp 20 US Dollar für die Unze ab. Realistischer scheinen hier aus Sicht professioneller Edelmetallhändler Kurse von 25 bis 40 US Dollar in den kommenden zehn Jahren. Für die Weißmetalle ist die weltweite konjunkturelle Entwicklung verbunden mit dem Bevölkerungswachstum maßgeblich und das spricht für langfristig deutliche, übergeordnete Verteuerungen aller Edelmetalle.</p>
<p>Edelmetallreport<br />
16.07.2010<br />
Wolfgang Weber<br />
Taurus Edelmetall Gruppe</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.edelmetall-news.de/edelmetallreport/edelmetalle-hohes-niveau/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gold fällt vorerst ins Sommerloch</title>
		<link>http://www.edelmetall-news.de/edelmetallreport/gold-sommerloch/</link>
		<comments>http://www.edelmetall-news.de/edelmetallreport/gold-sommerloch/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 10:53:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Weber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Edelmetallreport]]></category>
		<category><![CDATA[gold]]></category>
		<category><![CDATA[silberkurs]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.edelmetall-news.de/?p=209</guid>
		<description><![CDATA[Wie im letzten Edelmetallreport in Absatz zwei prognostiziert, arbeitete der Goldkurs nach seinem fast vierwöchigen Versuch die 1.250 US Dollar-Marke pro Unze zu knacken die Kurse 1.220 bis 1.190 nach unten ab. Allerdings erfolgte der Rückgang am 01.07.2010 innerhalb eines Tages um satte 3,6 Prozent oder 43 US Dollar die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edelmetall-news.de/wp-content/uploads/2010/07/sommer.jpg"><img class="size-medium wp-image-211  alignleft" title="sommer" src="http://www.edelmetall-news.de/wp-content/uploads/2010/07/sommer-300x200.jpg" alt="" width="240" height="160" /></a></p>
<p>Wie im letzten Edelmetallreport in Absatz zwei prognostiziert, arbeitete der Goldkurs nach seinem fast vierwöchigen Versuch die 1.250 US Dollar-Marke pro Unze zu knacken die Kurse 1.220 bis 1.190 nach unten ab. Allerdings erfolgte der Rückgang am 01.07.2010 innerhalb eines Tages um satte 3,6 Prozent oder 43 US Dollar die Unze und verschonte die „Gold-Bugs“ zumindest von einem zähen Ringen um die Unterstützungsmarken. Der Kurs von 1.190 US Dollar sollte jetzt erst einmal halten, denn sonst werden rasant die 1.160 und 1.100 US Dollar getestet. Somit treten wahrscheinlich schon zeitnah die Schnäppchenjäger auf und kaufen kurzfristig Gold auf diesem günstigen Niveau.</p>
<p>Es muss sich die kommenden Wochen weisen, ob der Goldkurs die Kraft hat seinen unmittelbaren (und dann ungesunden) Aufwärtstrend wieder aufzunehmen, oder ob eine Korrektur, die auch durchaus unter 1.000 US Dollar die Unze führen kann, das gelbe Metall durch den Sommer führt. Ganz coole Profis platzieren Kauflimits gestaffelt von 800 (!) bis 1.160 US Dollar die Unze um im Durchschnitt im Bereich der 1.000er-Marke das Edelmetall zu kaufen. Das sind immerhin 25 Prozent unter den Spitzenkursen aus Juni 2010. Solange der Goldkurs nicht von seinen klassischen Faktoren wie Produktionsmengen, Förderkosten, Abnahme der Schmuckindustrie, Händlerverhalten in Indien, China, Süd-Ost-Asien und den arabischen Golfstaaten geprägt wird, ist ein vernünftiges, kurzfristiges Handeln nicht möglich. Der scharfe Rückgang vom Donnerstag den 01.07.2010 ist ausschließlich auf schlechte US-Zahlen und daraus resultierenden sinkende Aktienmärkten zurück zu führen. Der Euro legte gegen den US Dollar fast um drei Cent zu und der Goldkurs fällt wie ein Stein. Verkehrte Welt, denn ein schwacher US-Dollar ist ja gerade ein Kaufsignal für Gold! Auch sinkende Aktienmärkte wären vermeintlich gut für Gold und müssten dessen Kurs treiben, aber das Gegenteil tritt ein weil kurzfristige Spekulationsgelder sehr schnell erst einmal aus fast allen Anlageklassen gezogen werden um vor weiterem Ungemach sicher zu sein. Die „zittrigen Hände“ lassen also auch Gold schnell fallen, wenn dieses nur ein weiteres Spekulationsspielzeug war und realisieren Verluste von 5,7 Prozent an einem Tag sofern man den Goldkurs in Euro rechnet. Zum heißen Thema Edelmetalle und Devisenspekulation verweisen wir auf den Edelmetallreport vom 17.06.2010.</p>
<p>Unzweifelhaft dürften sich der Gold- und Silberkurs in der laufenden Dekade noch deutlich erhöhen, aber doch bitte stabil mit jährlichen 5-10 Prozent Preissteigerungen und nicht 20-30 Prozent in wenigen Quartalen welche Millionen von Zocker anlocken und die vergleichsweise kleinen Edelmetallmärkte heiß laufen lassen und deren fundamentale Komponenten außer Kraft setzen. Wie schon sehr oft an dieser Stelle erwähnt, sollte man immer sehr vorsichtig werden, wenn der indische und arabische Markt plötzlich aufhört Gold in den gewohnten Mengen aufzunehmen und zu verarbeiten oder für Investmentzwecke zu horten. Dann ist den Herrschaften der Rohstoff zu teuer und diese Händler hören im Goldmarkt nun mal das Gras wachsen und sind langfristig zuverlässige Indikatoren. Man sollte sich also vom aktuellen Goldrausch nicht anstecken lassen, sondern vernünftig und ruhig bei interessanten Kursen (siehe oben) Gold zukaufen und einen Anlagehorizont von mindestens zehn Jahren bei diesem Investment berücksichtigen, denn dann spielt Gold seine volle Stärke als Absicherung und immer währendes Zahlungsmittel als stabilste Währung der Welt richtig aus.</p>
<p>Deutlich warnen muss man derzeit auch vor Edelmetallaktien und der HUI-Goldminen-Index (NYSE) sollte engmaschig überwacht werden. Wenn die allgemeinen Aktienmärkte wieder krachen sollten, so bleiben die Minenwerte davon nicht verschont! Ein deutliches Unterschreiten der Marke von 450  dürfte den Index ganz schnell um hundert Punkte oder 25 Prozent fallen lassen. Das muss man ja nicht unbedingt „aussitzen“ wollen.</p>
<p>Edelmetallreport<br />
02.07.2010<br />
Wolfgang Weber<br />
Taurus Edelmetall Gruppe</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.edelmetall-news.de/edelmetallreport/gold-sommerloch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gold – Jetzt gilt`s !</title>
		<link>http://www.edelmetall-news.de/edelmetallreport/goldkurs-jetzt-gilt/</link>
		<comments>http://www.edelmetall-news.de/edelmetallreport/goldkurs-jetzt-gilt/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 06:15:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Weber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Edelmetallreport]]></category>
		<category><![CDATA[gold]]></category>
		<category><![CDATA[goldbarren]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.edelmetall-news.de/?p=202</guid>
		<description><![CDATA[Aktuell nimmt der Goldkurs wieder einen erneuten kräftigen Anlauf auf den Widerstandsbereich von 1.250 US Dollar die Unze, welcher mit Bruch dieser Marke sodann zeitnah Kurse von 1.280 bis 1.300 US Dollar die Unze mit sich bringen wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="highslide" href="http://www.edelmetall-news.de/wp-content/uploads/2010/06/Polylooks_651033_file_s.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-204" title="Goldpreis" src="http://www.edelmetall-news.de/wp-content/uploads/2010/06/Polylooks_651033_file_s-300x199.jpg" alt="Goldpreis" width="240" height="159" /></a>Aktuell nimmt der Goldkurs wieder einen erneuten kräftigen Anlauf auf den Widerstandsbereich von 1.250 US Dollar die Unze, welcher mit Bruch dieser Marke sodann zeitnah Kurse von 1.280 bis 1.300 US Dollar die Unze mit sich bringen wird. Technisch ist der Gold-Chart auf allen Zeitebenen bullisch und selbst bei einem Kursrückgang bis auf 1.150 US Dollar, würde sich das Chartbild zwar leicht eintrüben, aber die Hausse übergeordnet noch nicht gefährden.</p>
<p>Sollte der Goldpreis allerdings erneut deutlich an den 1.250 US Dollar pro Unze scheitern, so dürfte ein relativ geordneter Rückzug auf die Marken 1.220, 1.215, 1.200 erfolgen. Unter 1.190 US Dollar die Unze würde es dann schon etwas stürmischer werden und die Marken 1.160 bis 1.140 ausgelotet.<br />
Unter 1.225 US Dollar die Unze muss man dann auch nicht mehr mit Gewalt auf der Käuferseite agieren, denn dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man das gelbe Metall auch zeitnah für 1.200 US Dollar und möglicherweise tiefer kaufen kann.</p>
<p>In Euro ist die 1.000er Marke zurück erobert worden, welche aber schnell zur Debatte steht, wenn der Euro gegen US Dollar wieder zulegen sollte. Man kann nicht oft genug  darauf hinweisen, dass Edelmetallkäufer auch immer (!) eine Devisenspekulation gegen den US Dollar eingehen. Rohstoffe werden am Weltmarkt immer noch in US Dollar abgerechnet und müssen in die Heimatwährung gewechselt werden. Hier können schnell 20 – 30 Prozent Rendite oder Verluste parallel (!) zum Edelmetall gefahren werden. Alleine in 2010 wertete der Euro zum US Dollar 14 Prozent ab und bescherte Goldkurse von aktuell über 1.000 Euro.</p>
<p>Einen weiteren angenehmen Effekt hat die Gold-Hausse derzeit auch für die Verbraucher, welche Gold <strong>verkaufen</strong> wollen in Form von Barren- oder Münzgold, Schmuck und Accessoires. Die Ankäufer überbieten sich derzeit mit guten Ankaufskursen, in Abhängigkeit der jeweiligen Feinheit und da liegt dann auch der „Hase im Pfeffer“. Der Goldverkäufer sollte eine Vorstellung davon haben, was für ein Gold er zum Verkauf anbietet. Die Feinheit wird in Karat oder eben mit der Feinheit z.B 999 (höchste Feinheit) welche etwa 24 Karat entspricht, gemessen. Beim Goldverkauf kann der Verkäufer noch die besten Ankaufsangebote einholen, während das beim Silber fast unmöglich ist. Hier ist die „Grauzone“ schon wesentlich ausgeprägter, da nicht so viele Ankäufer Silber in Form von Besteck, Tafelsilber, versilberten Bilderrahmen etc. zu fairen Konditionen ankaufen. Wer sich nicht sicher ist, welche Silberschätzchen  man zu Hause stehen hat, sollte unbedingt einen neutralen Silberschmied Omas Tafelsilber vorab begutachten lassen und eine Expertise einholen bevor die guten Stücke <strong>zum halben Silberpreis angeblich eingeschmolzen werden…</strong></p>
<p><strong>Silber selbst liefert derzeit eine starke Vorstellung bei den Edelmetallen ab</strong> und hat aktuell mit dem Bruch der 18.70 US Dollar die Unze eigentlich das Kaufsignal von 18.64 US Dollar bestätigt und peilt nun Kurse von 18.90, 19.35 und 19.80 US Dollar pro Unze an. Anschließend kann es zügig Richtung 22 respektive 23.00 US Dollar die Unze gehen.  Die Chart-Techniker verweisen im Moment aber auch auf eine umgekehrte SKS (Schulter-Kopf-Schulter Formation) hin, welche mit einem Unterschreiten von 17.00 US Dollar die Unze Silber auch schnell auf 16.00 und 15.70 US Dollar führen könnte.</p>
<p>Silber sollte eine strategische Investition sein, die nichts für schwache Nerven im kurzfristigen Anlagehorizont ist, aber die kommenden zehn bis zwanzig Jahre eine äußerst solide Rendite und Inflationsschutz darstellen dürfte. Das „breite Volk“ liebt Silber als Edelmetallinvestment und deswegen kommen die Prägeanstalten mit der Herstellung der bekanntesten Silber-Anlage-Münzen in den letzten zwei Jahren der Nachfrage kaum hinterher. Gedenkmünzen oder Medaillen haben aber mit einem Silber-Investment nur sehr am Rande zu tun, da hier der Silbergehalt zur Bewertung der Münze völlig untergeordnet ist.</p>
<p>Edelmetallreport<br />
18.06.2010<br />
Wolfgang Weber<br />
Taurus Edelmetall Gruppe</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.edelmetall-news.de/edelmetallreport/goldkurs-jetzt-gilt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

